© Zugspitz Region GmbH; Foto: M. Fend

König Ludwig II. in Bayern

König Ludwig II. - Die Zugspitz Region als Lieblingsregion

Auf den Spuren des Märchenkönigs

Die Zugspitz Region war König Ludwigs liebste Landschaft. Entdecke die prachtvollen Hinterlassenschaften von König Ludwig II. und begebe Dich auf eine Zeitreise durch das Königreich Bayern. Genieße dabei die einzigartige Aussicht vom Königsschloss am Schachen, lasse Dich von der Architektur des Schloss Linderhof beeindrucken und erlebe die Brauchtumsfeste zu Ehren des beliebten Bayerischen Königs.

Auf einem Felsen leuchtet aus Feuer eine Krone. Rechts steigt gerade eine rote Leuchtrakete auf.
© Ammergauer Alpen, Foto: Eberhard Star
Das König Ludwig-Feuer in Oberammergau

König-Ludwig-Feuer in Oberammergau

Ein traditionelles Fest zu Ehren des Märchenkönigs

Er liebte den Ort und seine Bewohner lieben ihn. Alles fing an mit einem Geschenk: Als König Ludwig sich damals die Passionsspiele ansah, für die der Ort Oberammergau berühmt ist, schenkte er den Einwohnern vor Begeisterung ein riesiges Monument aus Stein. Nach seinem Tod hatten zwei Dorfbewohner die Idee, dem Monarchen fortan mit einem Feuer zu gedenken. Seit 1888 lodern seither jährlich am Vorabend (24. August) des Geburtstags von König Ludwig II. auf den Berggipfeln der Ammergauer Alpen sogenannte Ludwigfeuer. Zusätzlich wird am Hausberg Kofel eine brennende Königskrone errichtet. 

Los geht es gegen 21 Uhr, wenn drei Böllerschüsse ertönen und die Musikkapelle aus Oberammergau den Choral "Die Himmel rühmen" unterhalb des Gipfelkreuzes vom Kofel anstimmt. Anschließend werden die Feuer am Kofel und auf den umliegenden Bergen entfacht. Einheimische und Urlauber können dieses stimmungsvolle Schauspiel von verschiedenen Aussichtspunkten im Ort genießen. Sind die Feuer fast erloschen, ziehen die Einheimischen und die Musikkapelle mit Fackeln hinab ins Dorf, wo in den Gasthäusern bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wird.

 

 

Schloss Linderhof

Ein prunkvolles Märchenschlösschen zum Staunen und Träumen

Im Schloss Linderhof erwartet Dich eine fantastische Märchenkulisse: In einer künstlichen Grotte mit beleuchteten Felsen schaukelt ein Kahn, kraftvoll ertönen Auszüge aus der Wagner-Oper "Tannhäuser". Das Schloss im bayerischen Graswangtal ist eine Mischung aus dem französischen und bayerischen Rokoko. Es ist das einzige der drei Schlösser, dessen Vollendung König Ludwig II. erlebte und das er öfter bewohnte. Ludwig war ein Einzelgänger und erschuf sich hier seine eigene Traumwelt. Ein einfaches Försterhaus, das seinem Vater gehörte, bildet den Mittelpunkt des Anwesens. 1869 ließ er das Häuschen vom Forst- zum Königshäuschen umbauen. Dann folgten nach und nach Erweiterungen. Zwischen 1874 und 1876 ließ König Ludwig das "Häuschen" an seinen heutigen Platz etwa 200 Meter entfernt versetzen und an seiner Stelle den neuen Südtrakt errichten. Die königliche Villa wurde durch ein Vestibül und Treppenhaus erweitert. Auch ein Spiegelsaal und die Gobelinzimmer kamen hinzu, alles im Stil des zweiten Rokoko gehalten. Der einstige Außenbau aus Holz wurde mit Steinfassaden ummantelt.

Die Märchenwelt wird in den Parkanlagen rund um das Schloss weitergeführt. Sie stellen eine perfekte Symbiose aus französischem und italienischem Barockgarten und englischem Landschaftsgarten dar. Beeindruckend sind besonderes die Parkbauten, welche die Begeisterung Ludwigs II. für die Orientmode und die Musikdramen Richard Wagners widerspiegeln. Jedes Gebäude ist eine kleine Welt für sich. Die berühmte Venusgrotte (I. Akt des "Tannhäuser") war mit Kohlenstablampen elektrisch beleuchtet, für die 24 Dynamomaschinen den Strom lieferten. Mit Hilfe von Farbgläsern konnte die Grotte verschiedenfarbig beleuchtet werden. Eine Wellenmaschine bewegte den kleinen künstlichen See, dessen Wasser beheizbar war, um eine angenehme Badetemperatur zu erreichen.

Hinter einem Brunnen mit Wasser steht das weiße, prachtvolle Schloss Linderhof.
© Zugspitz Region GmbH; Foto: W. Ehn
Das Schloss Linderhof in Bayern
Zwischen zwei grünen Latschen blickt man auf das hölzerne Schachenschloss, dahinter sieht man Berge.
© Zugspitz Region GmbH; Foto: W. Ehn
Das Schachenschloss in der Zugspitz Region

Königschloss am Schachen

Ein Schloss mitten in den Bergen

Schlicht und unspektakulär erscheint es auf den ersten Blick. Doch der Schein trügt. Das aufwendig restaurierte Königsschloss Schachen bei Garmisch-Partenkirchen verbirgt im Inneren so manche Überraschung. Schließlich hat es der Märchenkönig Ludwig II. erbauen lassen, der für seine ausgefallenen Ideen berühmt war. Das von 1869 bis 1872 nach Plänen von Georg Dollmann auf der Schachenalpe bei Garmisch-Partenkirchen erbaute Königshaus befindet sich direkt unterhalb der Dreitorspitze im Wettersteingebirge. König Ludwig II. nutzte es als Refugium bei seinen Aufenthalten im Gebirge. Tatsächlich verbrachte er hier nur etwa 10 - 12 Tage im Jahr, im Gefolge ein Tross von bis zu 20 Bediensteten.

Im Erdgeschoss des hölzernen Ständerbaus befinden sich fünf Wohnräume mit Zirbelholzvertäfelung und historisierenden Elementen, die einfachen Möbel im Arbeitszimmer und Schlafzimmer sind aus Eichenholz gefertigt. Der wahre „Schatz“ befindet sich im Obergeschoss, das komplett vom „Türkischen Saal“ eingenommen wird. Die Begeisterung des Königs für den Orient zeigt sich hier in opulent bestickten Textilien, Pfauenfedern und Kandelabern. Besonders die farbigen Bleiglasfenster tauchen den Raum in ein märchenhaftes Licht. Doch die Phantasie des Königs ging noch weiter: ein Sternenhimmel an der Decke, Diwane, in Gold getauchte Wände und ein orientalischer Springbrunnen mitten im Raum. Hier konnte sich König Ludwig zusammen mit seinen Untertanen verkleiden und sich wie ein Scheich aus dem Orient fühlen. Und hier, in der Einsamkeit der Berge, feierte der König jedes Jahr seinen Geburtstag.

 

 

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