Ein Wahrzeichen: Das Olympia Skistadion

    Einmal die Schwerkraft besiegen…

    • Aussicht von der Skisprungschanze auf Garmisch-Partenkirchen in der Zugspitz-Region
    • Blick von Garmisch-Partenkirchen auf das Olympia-Skistadion in der Zugspitz-Region
    • Flying Fox von der olympischen Skisprungschanze in der Zugspitz-Region Bayern
    • Olympia Skistadion Skispringen

    Einmal die Schwerkraft besiegen und fliegen, fliegen, fliegen – Sportler, die von der neuen Olympia Skisprungschanze abheben, können diesen Traum leben. Für einen kurzen Moment zumindest.

     

    Bereits vom Weiten sieht man Skisprungschanzen des Olympia-Skistadions in Garmisch-Partenkirchen. Die Aussicht von der großen Skisprungschanze ist überwältigend, denn man genießt fantastisches Panorama Richtung Zugspitze, Kramer und Wank, die Hausberge der Zugspitz Region.

    Webcam Skisprungschanzen Olympia-Skistadion in Garmisch-Partenkirchen

     

    Vierschanzentournee: der Traum von Fliegen

    Das Olympia Skistadion ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Garmisch-Partenkirchen. Ein Besuch der Skisprungschanze ist ein echtes Erlebnis. Für Besucher ist das Schanzengelände frei zugänglich und kann jederzeit kostenlos besichtigt werden.

    Weltbekannt wurde das Olympia Skistadion durch die Austragung der Olympischen Winterspiele 1936 sowie dem traditionellen Neujahrsskispringen im Rahmen der Vierschanzentournee. Jedes Jahr am 1. Januar kommen über 25.000 Besucher aus der ganzen Welt, um die atemberaubende Atmosphäre und die Faszination des Fliegens auf Ski live zu erleben.

    Am Olympia Skistadion werden öffentliche Führungen regelmäßig angeboten. Die Anmeldung ist bei der Tourist-Information Garmisch-Partenkirchen.

     

    Ein dunkles Kapitel der Ortsgeschichte von Garmisch-Partenkirchen

    Doch die weltbekannte Sehenswürdigkeit in den bayerischen Alpen wird von ihrer braunen Vergangenheit belastet. Die Olympischen Winterspiele 1936 wurde damals von Hitler politisch instrumentalisiert und strategisch als Bühne für seine Nazi-Propaganda verwendet.

     

    Ausstellung "Kehrseite der Medaille"

    In der Ausstellung "Kehrseite der Medaille" geht es nicht nur um die durchaus bemerkenswerten sportlichen Glanzlichter während der 10 Tage, in denen die IV. Olympischen Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen stattfanden, sondern um die politische Vereinnahmung der Spiele durch die Nationalsozialisten, die ursprünglich gegen die Teilnahme an Olympischen Spielen eingestellt waren, weil man „mit Negern keine Wettkämpfe bestreitet“. Um der Welt ein Bild von einem friedlichem Deutschland zu demonstrieren, das im Geheimen vehemente Kriegsvorbereitungen betreibt, kamen dem Diktator Adolf Hitler die Durchführung der Olympischen Winter- und Sommerspiele als Propagandamuster gerade recht.

     

    Die politische Dimension der IV. Olympischen Winterspiele von Garmisch-Partenkirchen

    Die Ausstellung zeigt die Bewerbung von Garmisch und Partenkirchen für die IV. Olympischen Winterspiele 1936, den Zuschlag, die Organisation, die Eröffnungs- und Schlussfeier, die sportlichen Höhepunkte und die neuen Bauten für die Sportstätten. Das Hauptaugenmerk der Ausstellung liegt aber an der Darstellung des nationalsozialistischen Einflusses auf die Organisation und die Durchführung der IV. Olympischen Winterspiele. Auf insgesamt sieben Stelen wird ausführlich auf die politischen Hintergründe und die Ausgrenzung der jüdischen Sportler und Menschen eingegangen. Auch die erzwungene Zusammenlegung von Garmisch und Partenkirchen wird thematisiert. Die Vorbereitungen für die V. Olympischen Winterspiele 1940, deren Durchführung Garmisch-Partenkirchen im Juli 1939 noch einstimmig vom Internationalen Olympischen Komitee zugesprochen wurde, und deren notgedrungenen Rückgabe wegen des Überfalls auf Polen und des Beginns des Zweiten Weltkriegs, beschließen die Ausstellung.

     

    Das Olympia-Stadion als Beispiel für NS Architektur

    Das Olympia-Skistadion in Garmisch-Partenkirchen gehört zur Heimatschutzarchitektur. Das erkennt man an Verwendung der regionaltypischen Bauformen- und Materialien wie Satteldächer oder Holz und Naturstein.

    Eine virtuelle Schnitzeljagd durch die Ausstellung und das Olympia-Skistadion

    Die Schüler des Werdenfels-Gymnasiums in Garmisch-Partenkirchen haben die App entwickelt, welche den Besuch der Ausstellung und des Olympia-Skistadions erlebbar und erfahrbar möglich macht. Mit der kostenlosen App Actionbound werden viele Fragen beantwortet, Bilder und Videos hochgeladen und Audiobeiträge angehört. So facettenreich und multimedial können die Besucher die Geschichte und die Bedeutung der IV. Olympischen Winterspiele 1936 erleben.

     

    Hier geht es zu der Schnitzeljagt durch die IV. Olympischen Winterspiele 1936“.

     

    Blättern Sie die Informationsbroschüre zu der Ausstellung online: Die Kehrseite der Medaille.

     

    Hier geht es zum virtuellen Rundgang der Ausstellung!

     

    Kontakt und Anfrage wegen Gruppenführungen:

    Ausstellung „IV. Olympische Winterspiele Garmisch-Partenkirchen 1936 - Die Kehrseite der Medaille“
    Osteingang Olympia-Skistadion
    Karl und Martin Neuner Platz 1,
    82467 Garmisch-Partenkirchen
    Email: marktarchiv(at)gapa.de 
    Dienstag bis Sonntag von 10 - 16 Uhr

     

    Der ideale Ausflugsort für zahlreiche Highlights und Unternehmungen in der Umgebung

    Das Olympia Skistadion befindet sich nicht weit von der Ortsmitte Garmisch-Partenkirchen und bietet einen geeigneten Ausgangspunkt für viele Highlights und Unternehmungen in der Umgebung. Auf dem großen Parkplatz Olympia Skistadion kann man das Auto bis zu 3 Tagen parken. Von hier wandert man über die Partnachklamm und die Reintalangerhütte auf die Zugspitze oder unternimmt kleinere Halbtagestouren zum Berggasthof Eckbauer, Berggasthof Wamberg oder zur Partnachalm. Ab dem Olympia Skistadion geht die Eckbauerbahn hinauf. In etwa 15 Minuten erlebt man oben einmaliges Bergpanorama und einen schönen Blick auf das gesamte Garmisch-Partenkirchen.

    Familien mit Kindern werden eine Menge Spaß mit der Sommerrodelbahn, Bungee Trampolin, einem netten Kinderspielplatz und dem Naturfreibad Kainzenbad am Olympia Skistadion haben.

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