Kindheit zwischen Krieg und Wirtschaftswunder
Woran erinnern sich die Menschen, die heute in Garmisch-Partenkirchen und Umgebung leben, und die den Krieg und die Nachkriegsjahre miterlebt haben? Was hat sich tief in ihr Gedächtnis eingebrannt? Was erlebten sie in Schule, in ihrer Freizeit und zuhause?
Zeitzeugen erzählen von ihren Erinnerungen: von Mangel und Hoffnung, von Verlust und Neubeginn, von den Mühen und Freuden des Alltags und dem Beginn des Wirtschaftswunders.
Objekte wie das vom Großvater gebaute Schachspiel, das Schulheft aus der 3. Klasse oder das aus einem Bettlaken genähte Sommerkleid gewähren einen Einblick in vergangene Zeiten und laden ein, ins Gespräch zu kommen – über die Vergangenheit und das Heute, aber auch über die Bedeutung von Erinnerungen.
Die Illustratorin und Autorin Heike von Schlebrügge hat die Erinnerungen ihrer Eltern gestalterisch in Szene gesetzt. Ihre Zeichnungen und Dioramen aus alten Puppenstuben erzählen, was von Schlebrügges Eltern als Kinder in der Kriegs- und Nachkriegszeit erlebt haben. Die Darstellungen, etwa von Nächten im Luftschutzkeller, von Flucht oder von der Heimkehr des Vaters machen Geschichte für jüngere Museumsgäste erlebbar und regen ältere Betrachter dazu an, die eigene Erinnerung aufleben zu lassen.
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