Romantisch und geheimnisvoll –
    die Klammen in Bayern

    Die Zugspitz Region mit ihrem vielseitigen Angebot macht es möglich: Urlaubsglück für die ganze Familie und keine Spur von Langeweile. Das versprechen insbesondere auch Wanderausflüge in Bayerns beliebte Klammwelten.

     

    Zu Besuch beim Klammgeist in Mittenwald

    Ein ganz besonderes Natur-Schauspiel wartet nur wenige Gehminuten vom Mittenwalder Ortskern darauf, entdeckt zu werden: Die Geisterklamm mit ihrem 970 Meter langen Stahl-Steig, der sich über der tosenden Leutasch durch die Schlucht schlängelt. Links und rechts ragen die Felsen bis zu 45 Meter steil in den Himmel, kleine Wasserfälle stürzen von oben herab. Nach der abenteuerlichen Tour durch die Klamm wartet schon der nächste Höhepunkt: Auf der Panorama-Brücke genießt man einen atemberaubenden Blick über die hochalpine Landschaft und auf die schäumende Leutascher Ache, die sich in der Tiefe durch den Berg gräbt, bevor sie in Mittenwald in die Isar mündet.

     

    Gerade an heißen Tagen lauscht es sich in der angenehm kühlen Leutascher Geisterklamm besonders gut dem Klammgeist, der aus seiner Welt der Kobolde erzählt.

     

    Klammen am Fuße der Zugspitze

    Beeindruckende Schluchten locken auch in Grainau, wo das eiskalte Gletscherwasser von Deutschlands höchstem Berg ins Tal tobt und mit seiner ganzen Wucht eine wilde Wasserbecken gegraben hat. Höllental heißt das Schauspiel am Fuße der Zugspitze, dem Besucher auf gesicherten Steigen ziemlich nah kommen können. Wasserfälle, schäumende Gischt und feuchte, steile Felsen machen das Abenteuer der Klamm perfekt.

     

    Nur wenige Kilometer entfernt reizt schon die Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen, die man im Winter auf ganz besondere Weise bei geführten Fackelwanderungen durch das imposante Eis der gefrorenen Wasserfälle erleben kann.

     

    Während die Schluchten heute für Urlauber Spiel, Spaß und Abenteuer bedeuten, entdeckten findige Unterammergauer einst die Kraft des Wassers als sprudelnde Einnahmequelle. In der Schleifmühlklamm entstanden in der Blütezeit vor über 100 Jahren 250.000 Wetzsteine pro Jahr und machten ihre Schöpfer steinreich. Heute führt ein Wanderweg entlang der Schleifmühllaine vorbei an Gumpen und Wasserfällen ebenso wie zu einer restaurierten Schau-Schleifmühle, die aus längst vergangenen Zeiten berichtet.

     

    Hier entdecken Sie mehr Wanderungen am Wasser in der Zugspitz Region.

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